Freitagabend in Da Nang
Ok, es ist Freitagabend, der harte Arbeitsteil meines Aufenthalts in Da Nang ist größtenteils erledigt – also mache ich mich auf den Weg zu einer Bar-Hopping-Tour.
Abendessen unterwegs: Streetfood entlang des Strandes (Nadine, Doreen, Hamarz, ihr kennt den Ort). Was neu ist: Bestellen ist mittlerweile einfach geworden. Nicht, dass ich ein relevantes Wort Vietnamesisch spreche, aber ich habe mich daran gewöhnt, dass ich es nicht tue ;)
Dann ist es etwa 8 Uhr. Zu früh für Bars. Also beschließe ich, dass ein Haarschnitt fällig ist…

Das ist mein verrückter Friseur:

Dann trinke ich ein Bier in der Red Sky Bar.

Entweder bin ich zu früh oder die Bar ist nicht mehr angesagt: zu wenige Leute und die falschen…
Dann muss ich meine Freundin San besuchen: Sie ist ein liebenswertes vietnamesisches Mädchen, das San Miguel Bier in den Bars von Da Nang promotet. Und sie hat mir ein Bild von ihrem neuen Outfit über Viber geschickt:

Also fahren mein Bike und ich zur Bamboo Bar: eine Bar in Bach Dang, wo ältere Westler vietnamesische Mädchen aufgabeln und wo jeder Sportkanal einen Bildschirm hat. Ich trinke ein San Miguel Light und schaue Federer in Roland Garros gewinnen.
Bar-Hopping bedeutet, dass man in Bewegung bleiben muss. Nächster Stopp: ein Tanz-Event am Ufer des Han-Flusses.

Für die, die es kennen: wie Lido oder der Tanzclub unten im Hofbräu-Keller. Spielen mit vietnamesischen Kindern & Familien, sehr nette Atmosphäre.
Als nächstes fahre ich zufällig an einem Ort vorbei, mit einem Schild, das sagt, es sei ein „Biergarten“. Also muss ich anhalten – das bedeutet, das Bike abstellen (wie an jedem Ort hier).

Wie sich herausstellt, ist ein vietnamesischer Biergarten ein anderes Konzept als ein deutscher: es ist mehr wie eine Disco, wo sie auch Bier servieren…

Denke daran: DJs an angesagten Orten sind in Vietnam immer Mädchen!
Der Disco-Sound fühlt sich gut an. Warum also nicht zu einem Ort gehen, den ich kenne und der gute (laute) Musik hat? Auf dem Novotel gibt es die berüchtigte SkyBar.

Also: das Bike abstellen, zum Aufzug gehen, der zu Etage #57 führt – „Entschuldigung, Sir, wir haben eine strikte Regel: keine Shorts“.

Pech gehabt.
Also beende ich den Abend in einem meiner „Standards“, der Minsk Bar. In der Nähe des Hotels, sehr entspannt, Reggae-Musik.

Aber da es Freitagabend ist, ist das Ende noch nicht das Ende. Zurück im Hotel, noch einen ihrer Whiskey Sours:

Während ich das tippe, habe ich drei von ihnen getrunken und es ist nach 23:00 Uhr. Und morgen treffe ich die Jungs vom lokalen Java Developers Club. Und vorher plane ich, am Strand zu schwimmen & zu laufen – also: Ab ins Bett, Till!
Obwohl es keine Bilder gibt: Ich habe etwa 10 neue Leute getroffen, 50/50 Vietnamesen & Ausländer. Es ist das superkommunikative Land!