Meine Notizen von der RC3 2020

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Dieses Jahr (Dez 2020) hatte ich ein Ticket für die RC3. Sie wurden frei verteilt, waren aber schnell vergriffen. Ich war also stolz und habe viel Zeit damit verbracht, die CCC-Sitzungen anzuschauen.

Alle Vorträge sind hier verfügbar. Ich habe einige davon (teilweise oder ganz) angeschaut.

Neben den Vorträgen gab es eine 2D-Welt - die hat bei mir nie funktioniert 😢 (und meine Netzwerkverbindung war ziemlich gut!): Verbindung verloren

Eine Einführung in Tox

Ein neuer Messaging-Dienst. Besser als E-Mail, Matrix und alle anderen Messenger-Plattformen. Vorteile:

  • Keine zentralen Server, keine Möglichkeit, Verschlüsselungsfunktionen zu deaktivieren.
  • Funktionen von Tox: Instant Messaging, Sprach- und Videoanrufe, Bildschirmfreigabe, Dateifreigabe, Gruppen.

Es war interessant zu erfahren, dass es VIELE Chat-Protokolle gibt. Und viele davon haben ähnliche Ziele: Die Daten sicher zu halten und manchmal sogar die Metadaten. Es scheint eine Entscheidung zu sein, ob dein Protokoll wirklich die Metadaten versteckt (normalerweise wird dies durch die Nutzung von Tor erreicht) oder ob es niedrige Latenzzeiten bietet, um auch Sprach- und Videoanrufe zu ermöglichen.

Fragen, die mir in den Sinn kommen:

  • Bietet es wirklich Videoanrufe an, oder startet es einfach andere Videoanrufe (z.B. Jitsi) - genau wie Matrix?
  • Sind die Sprach- und Videoanrufe auch wirklich verschlüsselt? Denn Cisco Webex verschlüsselt seine Videoanrufe nicht (nur Chats).

Hauptfunktionen

Über den Typen:

Über

Kontaktaufnahme

Der netzpolitische Wetterbericht

Live angehört, von Markus Beckedahl (von netzpolitik.org)

Was ist letztes Jahr so passiert, welche Themen sind heiß?

  • Regierungen wollen Schlüssel, um verschlüsselte Kommunikation abzuhören.
  • Staatstrojaner nutzen Sicherheitslücken - anstatt dass man diese schnell stopfen würde.
  • SmartHome-Geräte wurden als Zeugen vor Gericht vorgeladen: Alexa hat erzählt, was ihr aufgetragen wurde.
  • Das BND-Gesetz wurde als verfassungswidrig klassifiziert - schönes Erlebnis 😀. Aber ein neues BND-Gesetz wurde flott durchgepeitscht…
  • Der Podcast mit Idil Baydar - etwas derb aber recht interessant, in Summe empfehlenswert.

Habe dann abgebrochen, war recht dröge…

Zu fünft...

Digitale Integrität der menschlichen Person, ein neues Grundrecht 2020 Update

Der Typ (Alexis Roussel, Schweizer) erklärt, wie die Menschenrechte auf den digitalen Raum ausgeweitet werden sollten/könnten.

Einige interessante Punkte, die er gemacht hat:

  • Es gibt einen Fehler in der DSGVO (Artikel 2): Die Regierung kann im Falle einer Gefahr auf alle Daten zugreifen. Zu vage als Beschreibung und bricht die Grundidee der DSGVO.
  • In der Schweiz aktualisieren einige Kantone ihre Verfassung, um sie auf den digitalen Raum auszuweiten.

Bin nur für 15 Minuten reingesprungen, habe nicht bis zum Ende zugehört…

Wikipedia

Bausteine der Dezentralisierung

Der Typ, der spricht, ist Will Scott. Er scheint ein IPFS-Typ zu sein.

  • Aktuell ist das größte dezentrale System BitTorrent

BitTorrent Zahlen

  • Ein weiteres großes verteiltes System ist Mastodon “Das Fediverse”. Was zum Teufel ist das?

Mastodon

Mastodon Zahlen

  • IPFS hat 2M Nutzer überschritten
  • SSB (Secure Scuttlebutt) 100K Nutzer
  • Bitcoin: 1M aktive Konten

Modelle der Dezentralisierung

  • Zentralisiert: Facebook. Föderiert: Matrix. Dezentrales Mesh?

Die eigentlichen Bausteine der Dezentralisierung:

  • DHT: Distributed Hash Tables
  • BFT (Byzantine Fault Tolerance) Konsens. Es scheint eine Erklärung hier zu geben.
  • Konsens kann durch Proof of Work oder Proof of Stake erreicht werden.

Er diskutierte dann die Einschränkungen dieser Bausteine: Volumen, Anzahl der Entitäten, wie viele Hops —> Latenz, Bandbreite (besonders Upload im Vergleich zu Download),

Metadaten-Exposition

Weitere Talks…

…die ich gerne anhören würde:

  • Verwaltung von Projekten mit Gitea: Nach dem Verkauf von Github an Microsoft werden sich viele die Frage gestellt haben, ob es nicht Alternativen gibt, über die man selbst die volle Kontrolle hat. Ich verwende seit zwei Jahren Go Anwendung Gitea sowohl für berufliche Projekte und Open Source. Gitea hat den Vorteil, dass die Hürden für Installation, Wartung und Bedienung übersichtlich und schnell zu meistern sind. Bemerkung: ich habe den Link am 28.12.20 probiert, da schien er falsch zu sein, es wurde über ganz andere Themen gesprochen (auch interessant: Internationale Netzpolitik)
  • Digitales Klassenzimmer: In diesem Workshop können Lehrerinnen und Lehrer, Schüler.innen und andere Interessierte in Freie Schulsoftware reinschnuppern. BigBlueButton? Moodle? Nextcloud? Das sind die digitalen Klassenzimmer der Zukunft.
  • rC3 Eröffnung

Und das war mein Fahrplan für Day 3 (Di, 29. Dez):

Fahrplan Day 3